Was ist Kitesurfen? Dein Einstieg in die Trendsportart

Was ist Kitesurfen?

Ein Einstieg in die Trendsportart

Also, was ist eigentlich Kitesurfen? Um es kurz zu machen, Kiten ist einer der schnellstwachsenden Wassersportarten der Welt und wurde daher 2008 sogar zum „Sport of Millenium ausgezeichnet“. Es ist ein Sport, bei dem dich ein vom Wind angetriebener Drache, auch Kite genannt, über das Wasser zieht und du so die Möglichkeit hast, mit einem Board zu gleiten, carven, cruisen und zu springen! 

Kitesurfen ist eine Verbindung aus Elementen des Snowboardens, Wakeboardens, Surfens und sogar des Paraglidings, da die Kites eine gewisse Ähnlichkeit mit den Fallschirmen aufweisen. Im Gegensatz zum klassischen Wellensurfen ist das Kiten nicht von den Wellen abhängig, da der aufblasbare Kite, welcher meist zwischen 5 und 15 Quadratmetern groß ist, genug Auf- und Vortrieb liefert, um dich schon bei schwachen Winden übers Wasser zu ziehen.

 

Kitekurse auf Fehmarn

So ein „Kite“ wird nicht nur im Kitesurfen verwendet. Auch Snowboarder, Ski Fahrer, Buggies und ganze Containerschiffe nutzen die Power hinter einem von Mutter Natur angetriebenen Lenkdrachen. Da so viel Power im Kite steckt, nutzen Kitesurfer den Drachen nicht nur für das Gleiten, sondern auch als sogenannten „Lift“, welcher dich in die Höhe katapultiert und hohe Sprünge auf dem Wasser ermöglicht. Diese Sprünge können bis zu 30m Hoch und 20 Sekunden lang werden! Diese Möglichkeiten und Freiheiten sind es, was das Kitesurfen so einzigartig macht!

Wenn du die Trendsportart kennenlernen willst, ist es wichtig, die verschiedenen Disziplinen einmal kennengelernt zu haben. Hier erhälst du einen kleinen Einstieg, was die Disziplinen im Kiten sind:

 

  • Freestyle Kitesurfen
    Beim Freestyle Kiten handelt es sich um eine sehr technik- und trickbasierte Disziplin mit Einflüssen aus verschiedenen Sportarten wie Snowboarden, Wakeboarden oder Surfen. Gerade diese verschiedenen Einflüsse machen das Freestyle Kiten so interessant und die Bewertung so individuell. Freestyler springen entweder Hooked oder Unhooked, das bedeutet, sie bleiben während des Sprunges entweder mit dem Chicken Loop am Kite verbunden oder sie lösen diesen um mehr Bewegungsfreiheit zu bekommen.

 

  • Freeride Kitesurfen
    Freeride ist eigentlich keine eigene Disziplin an sich, aber durchaus zu erwähnen, da etwa 90% der Kitesurfer auf dem Wasser „freeriden“. Hier geht es nur um das fahren, das cruisen – Das entspannte auf dem Wasser mit Freunden Spaß haben! Beim Freeriden erhälst du ein Gefühl von der Freiheit, die das Kitesurfen mit sich bringen kann!

 

  • Wave-/ Surf- Kitesurfen
    Beim Wave Kiten fährt man, wie der Name schon sagt, mit dem Kite in die Welle. Meist hat man hier kein normales TwinTip Board zur Hand, sondern ein Directional. Dies Boards haben größere Ähnlichkeit zu einem Wellensurf Board und zeigen eine bessere Performance in der Welle.

 

  • Wakestyle Kitesurfen
    Die Disziplin Wakestyle ist wohl diejenige, die am nächsten an das Wakeboarden erinnert. Hier muss der Kite so niedrig wie möglich geflogen werden, wenn meist unhooked Tricks ausgeführt werden. Die ähnlichkeit zur Wakeboardanlage ist also schon hier gegeben. Auch fahren die Kiter meist mit festen Bindungen, also Boots, um besseren Halt zu haben.

Kitesurfen ist also ein genialer, noch sehr junger Wassersport mit einem unglaublich großen Potential und mit unendlich Möglichkeiten. Falls du das Kitesurfen bisher noch nicht probiert hast, wird es Zeit!

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